Bauprojekte-Portal

  • 2026
  • Deutsche Bahn AG
  • Digitale Strategie , Barrierefreiheit , User Experience & UI Design

Die Herausforderung

Die Deutsche Bahn stand vor der Herausforderung, eine zentrale Plattform für Bauprojekte zu schaffen, die sowohl technisch höchsten Anforderungen gerecht wird als auch redaktionell effizient betrieben werden kann. Dabei galt es, eine eigenständige Web-Applikation zu entwickeln, die unabhängig von bestehenden Systemen funktioniert und gleichzeitig auf einer hochverfügbaren Infrastruktur stabil betrieben werden kann. Neben der technischen Komplexität spielte auch die Integration eines separaten Datenbanksystems eine entscheidende Rolle, um eine zuverlässige und konsistente Datenhaltung sicherzustellen.

Gleichzeitig musste die Anwendung vollständig an das aktuelle Corporate Design der Deutschen Bahn angepasst werden – nicht nur visuell, sondern auch in Bezug auf Nutzerführung und Interaktionslogik.

Eine besondere Herausforderung lag in der redaktionellen Struktur:
Projekttagebücher sollten von externen Redakteuren gepflegt werden können. Dafür wurde ein System benötigt, das einerseits einfach bedienbar ist, andererseits klare Prozesse, Rollen und Qualitätsstandards sicherstellt.

Darüber hinaus bestand die Anforderung, die Nutzerfreundlichkeit deutlich zu verbessern und eine konsistente Nutzung auf Desktop- und mobilen Endgeräten innerhalb einer Anwendung zu ermöglichen.
Ergänzend sollte ein Adminbereich geschaffen werden, über den Inhalte sowie Infomails zentral gesteuert und versendet werden können.

Nicht zuletzt musste das gesamte System den aktuellen Anforderungen der Barrierefreiheit gemäß WCAG 2.2 auf Stufe AA entsprechen – sowohl technisch als auch gestalterisch.

Die Route

Wie entwickelt man ein System, das nicht nur funktioniert, sondern auch dauerhaft stabil, sicher und skalierbar betrieben werden kann?

Für das Bauprojekte-Portal der Deutschen Bahn bestand die Herausforderung darin, eine vollständig eigenständige Web-Applikation zu konzipieren und umzusetzen, die sowohl redaktionelle Anforderungen als auch hohe technische Standards erfüllt – im laufenden Betrieb und unter realen Lastbedingungen.

Am Anfang stand die Validierung der technischen und konzeptionellen Grundlagen.
Im Rahmen eines Proof of Concept wurden zentrale Anforderungen geprüft: Wie lassen sich Projekttagebücher strukturiert abbilden? Wie kann ein Redaktionssystem gestaltet werden, das sowohl externen Redakteuren als auch internen Stakeholdern gerecht wird? Und wie lassen sich Performance, Sicherheit und Skalierbarkeit von Beginn an sicherstellen?

Darauf aufbauend wurde eine Systemarchitektur entwickelt, die bewusst auf eine klare Trennung von Anwendung, Datenhaltung und Infrastruktur setzt. Die Web-Applikation wurde als eigenständiges System realisiert und auf einer dedizierten, hochverfügbaren Serverumgebung betrieben. Ergänzt wird diese durch ein separates Datenbanksystem, das für Stabilität, Ausfallsicherheit und konsistente Datenhaltung sorgt.

Wie bleibt ein System unter Last stabil?
Durch Redundanz, Monitoring und eine Architektur, die Ausfälle kompensieren kann.

Die Infrastruktur wurde so ausgelegt, dass sie auch bei erhöhtem Traffic zuverlässig performt. Lastverteilung, Failover-Mechanismen und kontinuierliches Monitoring stellen sicher, dass das Portal jederzeit erreichbar bleibt.

Parallel zur technischen Konzeption erfolgte die gestalterische Umsetzung.
Das Interface wurde konsequent an das Corporate Design der Deutschen Bahn angepasst – sowohl visuell als auch in der Interaktionslogik. Ziel war es, ein vertrautes Nutzungserlebnis zu schaffen und gleichzeitig die spezifischen Anforderungen des Portals zu erfüllen.

Ein zentraler Bestandteil des Systems sind die Projekttagebücher.
Diese können von externen Redakteuren gepflegt werden und bilden die Grundlage für eine transparente Projektkommunikation. Dafür wurde ein dediziertes Redaktionssystem entwickelt, das eine strukturierte Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Inhalten ermöglicht – bei gleichzeitig klar definierten Rollen und Rechten.

Wie wird aus Content ein funktionierender Prozess?
Durch ein System, das Redaktionen unterstützt, nicht ausbremst.

Ergänzt wird das System durch einen Adminbereich, über den Inhalte gesteuert und Infomails erstellt sowie versendet werden können. So lassen sich relevante Informationen gezielt kommunizieren und Nutzer aktiv einbinden.

Ein besonderer Fokus lag auf der Nutzerfreundlichkeit.
Die gesamte Applikation wurde so konzipiert, dass sie sowohl auf Desktop- als auch auf mobilen Endgeräten optimal funktioniert – innerhalb einer konsistenten Anwendung, ohne Medienbrüche.

Welche Rolle spielt Barrierefreiheit in solchen Projekten?
Eine zentrale.

Das Portal wurde gemäß den aktuellen Anforderungen der WCAG 2.2 auf Stufe AA umgesetzt. Damit wird sichergestellt, dass Inhalte für möglichst viele Menschen zugänglich sind – unabhängig von individuellen Einschränkungen.

Nach umfangreichen Tests, Abstimmungen mit dem Auftraggeber und iterativen Optimierungen erfolgte die erfolgreiche Veröffentlichung des Portals.
Seitdem wird die Plattform von uns kontinuierlich betreut, technisch weiterentwickelt und im laufenden Betrieb überwacht.

Das Ergebnis:
Ein leistungsfähiges, skalierbares und barrierefreies Webportal, das komplexe Bauprojekte strukturiert abbildet und zuverlässig kommuniziert – technisch sauber umgesetzt und langfristig ausgelegt.

Welche Technologien braucht ein System, das dauerhaft stabil laufen muss?

Für das Bauprojekte-Portal wurde bewusst auf einen modernen, robusten und erweiterbaren Technologie-Stack gesetzt. Ziel war es, eine Architektur zu schaffen, die sowohl aktuellen Anforderungen gerecht wird als auch zukünftige Entwicklungen problemlos abbilden kann.

Die Web-Applikation wurde als eigenständiges System entwickelt – losgelöst von klassischen CMS-Strukturen.
Im Fokus standen dabei eine klare Trennung von Frontend und Backend, saubere Schnittstellen sowie eine wartbare und skalierbare Codebasis.

Auf Infrastrukturebene kommt ein hochverfügbares Setup zum Einsatz:
Mehrstufige Serverarchitektur, redundante Systeme und ein separates Datenbanksystem sorgen für Stabilität und Ausfallsicherheit. Lastspitzen können abgefangen werden, ohne dass die Performance für Nutzer spürbar beeinträchtigt wird.

Wie wird Performance messbar und steuerbar?
Durch konsequentes Monitoring.

Alle relevanten Systemparameter werden kontinuierlich überwacht. So lassen sich Engpässe frühzeitig erkennen und beheben, bevor sie sich auf den Betrieb auswirke

Auch im Frontend wurde auf moderne Standards gesetzt:
Responsive Umsetzung, optimierte Ladezeiten und eine saubere Komponentenstruktur sorgen für eine konsistente Darstellung auf allen Endgeräten.

Ein weiterer zentraler Bestandteil ist das eigens entwickelte Redaktionssystem.
Dieses ermöglicht es externen Redakteuren, Projekttagebücher effizient zu erstellen und zu pflegen. Gleichzeitig gewährleisten Rollen- und Rechtekonzepte eine klare Trennung von Verantwortlichkeiten.

Ergänzt wird die Anwendung durch einen leistungsfähigen Adminbereich, über den Inhalte gesteuert und Infomails verwaltet werden können – integriert in die bestehende Systemlogik.
Das Ergebnis ist ein Technologie-Setup, das nicht nur funktioniert, sondern langfristig tragfähig ist.

Barrierefreiheit wurde nicht als Add-on verstanden, sondern als integraler Bestandteil der Entwicklung:
Die Umsetzung nach WCAG 2.2 AA wurde technisch sauber in die Architektur eingebettet und betrifft sowohl Struktur, Interaktion als auch visuelle Gestaltung.

Der Gipfel

Ein System, das im Alltag funktioniert.

seit 25 Jahren
Bauprojekte 260 Aktuell online
Seitenaufrufe 21.000.000 seit Start
Besucher 11.000.000 seit Start

Ich schätze augensturm wegen der geschäftlichen Zuverlässigkeit und bemerkenswerten Kreativität.

Thorsten Bühn
Senior Referent
DB InfraGO AG

TOUR
HIGH
LIGHTS